Geschichte

Von der DUMAG zur CTP-DUMAG

1930: Gründung der DUMAG

1967: DUMAG kauft das Patent der Ultraschalldüse, eine Düse, die nach dem Prinzip des Hartmann’schen Generators zerstäubt.

1967 – 1971: Erste Versuche des Industriellen Einsatzes der DUMAG Düse sowie laufende Weiterentwicklung.

1972: Nach Übernahme der technischen Leitung durch Dipl.-Ing. Heinz Haberfelner wird das Konzept radikal geändert. Der Einsatz der Ultraschalldüse und das daraus entwickelte Brennersystem erzielen einen durchschlagenden Erfolg – insbesondere bei hochviskosen Schwerölen und verschmutzten Abfallstoffen. Etliche Patente werden erteilt.

1975: Die Erfindung der Ultraschallzerstäubung mit variabler Zerstäubungsform ermöglicht weitgehende Beeinflussung der Flammengeometrie. Diese Erfindung legt den Grundstein für den heutigen universellen und flexiblen Einsatz der Industriebrenner.

1976: Entwicklung der Gaslanzen als Einschubrohr oder Überschubrohr in den Brenner erweitert diese Brenner zu Multifunktionsbrennern zur Verbrennung von gasförmigen und flüssigen Brennstoffen gemeinsam mit gasförmigen und flüssigen Abfallstoffen.

ab 1977: Entwicklung der Schwefelverdüsung mit der Ultraschalldüse gemeinsam mit Davy McKee und der Technischen Hochschule Karlsruhe. Erfolgreiche Einsätze bei der Schwefelsäureherstellung begründen die Entwicklung der DUMAG-Schwefelbrenner.

1980: Erfolgreicher erster Einsatz einer Brenners mit Vorbrennkammer für Gas/Lösungsmittel/Wasser in einem handelsüblichen Thermalölkessel.

ca. 1995 wird mit mehreren Forschungsförderungen ein Low-NOx-Brenner als dreiflutiger Brenner mit innerer Rauchgasrezirkulation entwickelt. Ab 2005 werden diese Brenner erfolgreich eingesetzt.

ab 1985 bis dato: Laufende Entwicklung des COMOFF-Systems. Das COMOFF-System ist ein Baukastensystem, das mit den DUMAG-Elementen Düse/Lanze/Brenner/RVT/Vorbrennkammer/Zusatzlanzen für die kombinierte Verbrennung von gasförmigen und flüssigen Brennstoffen/gasförmigen und flüssigen Abfallstoffen/gasförmigen und flüssigen Alternativbrennstoffen sowie für Offgase, Abfallluft etc. beliebig variiert werden kann.

2006: Heinz Haberfelner wieder in der Entwicklung und technischen Leitung tätig. Entwicklung der neuen Ultraschalldüsenserie. Wesentliche Verbesserung des Regelbereichs, der Stabilität der Flamme, Reduzierung der Empfindlichkeit durch Erosion, Reduzierung des Pressluftdurchsatzes. Einfache Umstellung der Flammenform von einer Jetform zur Tulpenform oder umgekehrt und dadurch vereinfachte Inbetriebnahme.

2007: Entwicklung des Gas-Ringverteilers RVT als Verlängerung des Brenners. Diese Entwicklung entstand aus dem Bedürfnis, größere Mengen an Schwachgas, Offgase oder ähnliches im Brenner mitverbrennen zu können.

2009 – 2010: Mit einer Forschungsförderung wird die Entwicklung von Großdüsen initiiert. Diese sind primär zur Verbrennung von Schwefel gedacht und erreichen einen Durchsatz von 30 t/h.
In diese Forschungsarbeit fällt auch die Entwicklung der Ultraschall-Sauerstoffdüse für die Verbrennung von Heizölen oder flüssigen Abfallflüssigkeiten mit 100% Sauerstoff.  Hohe Leistungssteigerungen beim Glühen oder beim Schmelzen in der Recyclingindustrie oder Leistungssteigerungen bei der Verbrennung von flüssigen Abfallstoffen sind möglich.

2012: Gründung der CTP-DUMAG GmbH. Robert Schröger und Heinz Haberfelner übernehmen mit der CTP in Graz die immateriellen Werte der DUMAG.

2018: Nach siebenjähriger Unterstützung durch CTP Chemisch Thermische Prozesstechnik GmbH, ist CTP-DUMAG stark genug für die unabhängige und selbständige Geschäftsführung.